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U020   Seniorenuniversität: Die Macht der Intuition


Unter Vorbehalt der jeweils geltenden Coronabestimmungen können die Termine und Daten variieren.


Beginn Mo, 10. Mai, 16.00 - 17.30 Uhr
Mi, 12. Mai, 16.00 - 17.30 Uhr
Mo, 17. Mai, 16.00 - 17.30 Uhr
Kursgebühr 20,00 €
Dauer 3x
Kursleitung Prof. Dr. Max Camenzind
Bemerkungen 20 € für einen kompletten Vorlesungsblock - Barzahlung an der Kasse vor Ort.
10€ für einen Einzelvortrag - Barzahlung an der Kasse vor Ort

In unserem Alltag erleben wir ständig Ereignisse, die klaren physikalischen Gesetzmäßig-keiten folgen. Unbewusst erkennen wir die Wirkung der Schwerkraft, die Impulserhaltung oder die Ballistik des Werfens und beziehen dies intuitiv in unsere Handlungen mit ein. Intuition spielt auch bei der Entdeckung neuer Gesetzmäßigkeiten eine nicht unerhebliche Rolle. Einstein sagte dazu: „Intuition ist alles was zählt.“ Wir erarbeiten dieses Thema in drei Beispielen:

1. Isaac Newton und Komet Halley.
2. James Clerk Maxwell – ein Schotte erfindet die elektromagnetischen Wellen. 3. Georges Lemaître – ein Priester erfindet den Urknall.

Kein Komet wurde im Laufe der Geschichte so gut beobachtet und erforscht wie der Halley-sche Komet. Isaac Newton hat auf Anregung von Edmond Halley 1687 die Grundlagen in seinen Principia dazu erarbeitet. Die Theorie der elektromagnetischen Felder von Maxwell führte in der Folge zu einer gewaltigen Verwerfung in der theoretischen Physik - die Maxwellschen Gleichungen sind nicht verträglich mit der Newtonschen absoluten Welt. Die Entdeckung der Expansion des Universums wurde lange Zeit dem Amerikaner Edwin Hubble zugeschrieben. Der belgische Priester Georges Lemaître hatte dies jedoch schon 1927 - zwei Jahre vor Hubble - in einer unbekannten belgischen Zeitschrift auf Französisch publiziert.

Der Referent
Max Camenzind, geb. am 6. Oktober 1944 in Luzern, studierte von 1965 bis 1970 Physik an der Universität Bern, in Verbindung mit Astronomie, und promovierte 1973 an der Universität Bern mit einem Thema über die Eichtheorie-Aspekte der Gravitation. Nach dreijährigem Aufenthalt an der Universität Hamburg war er von 1979 – 1985 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Zürich; 1985 bis 1986 Gast-Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Astrophysik in Garching bei München. Im Herbst 1986 erfolgte die Berufung als Astrophysiker an die Landessternwarte Königstuhl in Heidelberg. 1990 folgten Habilitation und Ernennung zum Privatdozenten an der Universität Heidelberg. 1998 wurde Max Camenzind zum außerplan-mäßigen Professor für Astrophysik an der Universität Heidelberg ernannt. In den Jahren 1990 – 2008 arbeitete er in verschiedenen Sonderforschungsbereichen der Universität mit und war Gutachter in verschiedenen internationalen Gremien. Seit 1990 war er sehr aktiv beteiligt am Vorlesungsbetrieb der Universität Heidelberg und TU Darmstadt. Von 2005 – 2009 war er Projektleiter im Marie-Curie Netzwerk JETSET über Junge Sterne. Im November 2009 wurde er in den Ruhestand versetzt. Im Wintersemester 2009/2010 wurde er zum Röntgen-Professor an der Universität Würzburg ernannt. Seit 2009 leitet er die Vorlesung über Astronomie an der Senioren-Uni Würzburg und seit 2014 auch an der Akademie für Ältere in Heidelberg.

Literatur zur Vorbereitung bzw. Weiterbeschäftigung:
- Max Camenzind, 2021: Die Macht der Intuition. CamKosmo-Verlag Neckargemünd
- Homepage des Referenten: https://www.mm-camenzind.de
- Brian Clegg, 2017: Newton in 30 Sekunden. Librero.
- Maxwell. Der Begründer der Elektrodynamik. Spektrum der Wissenschaft – Biografie 2/2000.
- Harry Nussbaumer, 13.7.2011: An Hubbles Image wird gekratzt. https://www.nzz.ch/an_hubbles_image_wird_gekratzt-1.11353454.



Barzahlung vor Ort, kostenlose Onlineanmeldung wird nach Lockerung der Coronamaßnahmen freigegeben.

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