Kleinhenz, Rudi
830 Stämme, 830 verschiedene Sprachen auf einer Fläche knapp doppelt so groß wie Deutschland. Mit Herzrhythmus-Störungen trat Rudi Kleinhenz in Begleitung seiner Partnerin Gabi Goll diese Reise um die halbe Welt an. Port Moresby, Rabaul und Mt. Hagen waren die Stationen in diesem einzigartigen Land am Rande der Südsee. Nationalparks, bunte Märkte, Relikte aus dem zweiten Weltkrieg und der deutschen Kolonialzeit, sowie Ureinwohnerstämme gab es zu bestaunen. Mit Taxis und Flugzeugen bewegten sich die beiden Bad Kissinger vor Ort voran. Von der hohen Kriminalität bekamen sie zum Glück nichts mit. Rudi Kleinhenz flog im Anschluss noch nach Queensland um dort auf Schnabeltier-Suche zu gehen. Ein weiterer Höhepunkt war ein Abstecher nach Fraser-Island, der größten Sandinsel der Welt. Riesige Waldbrände um Brisbane herum machten den Heimflug fraglich, wie damals beim Hurrikan in der Karibik. Letztendlich ging doch alles planmäßig über die Bühne.
Neujahr 2025 flogen das Bad Kissinger Globetrotter-Paar Gabi Goll und Rudi Kleinhenz über Katar nach Bangladesch, Rudis 169. Reiseland. Katar hatten die beiden 20 Jahre vorher schon mal besucht. Der modernste Flughafen der Welt allein schon war eine Sensation. Das Ländchen hat einen Quantensprung hinter sich. In der Hauptstadt Doha geht es geregelt zu, im Vergleich zum Verkehrschaos der 20 Mio. Metropole Dhaka, der Hauptstadt von Bangladesch. Verkehrsmittel aller Art, von der Eselskarre bis zum SUV ist alles vorhanden, Verkehrsregeln gibt es nicht, Führerschein vom Neckermann hätte man früher gesagt. Zum ersten Mal in 40 Reisejahren traute sich Rudi nicht selbst ans Steuer. Ein Mietwagen mit Fahrer war die Lösung. Mit dem sympathischen jungen Mann legten die beiden 2.000 km im Land zurück. Nationalparks, Tempel, Klöster, sogar eine Pyramide gab es zu bestaunen, die Schiffabwrackwerft von Chittagong und das Verkehrschaos von Dhaka runden eine extrem spannende Reise durch ein außergewöhnliches Land ab. Das deutsche Paar ist nun auf zahllosen Handys der Einheimischen als Foto vorhanden, denn praktisch jeder von ihnen wollte sich mit den Fremden ablichten lassen.