Kursübersicht
Suchergebnisse Yoga schwanger
Kurse nach Themen
Medien sind von zentraler Bedeutung für die Demokratie. Sie stellen Öffentlichkeit her, sie erklären Politik – gerade auch auf lokaler Ebene. Im besten Fall kontrollieren Journalistinnen und Journalisten die politisch Handelnden. Doch wie sieht das in der Praxis aus? Wie laufen die Entscheidungsprozesse in einer Redaktion ab? Wer entscheidet, über welche Themen berichtet und recherchiert wird? Im Gespräch mit Dr. Reinhard Schaupp berichtet Michael Czygan, stellvertretender Leiter der Main-Post-Schwerpunktredaktion, aus der täglichen Arbeit. Bürgerinnen und Bürger sind ausdrücklich eingeladen, mitzudiskutieren. Czygan ist seit über 40 Jahren bei der Main-Post, von 1988 bis 1997 war er Redakteur in Hammelburg. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe "Leben in Freiheit und Unfreiheit".
Ob die Freuden und Leiden des Älterwerdens, der Wohlfühlterror seitens der Wellness-Industrie oder die ständigen Alltagssorgen jener Menschen, die definitiv zu alt sind, um jung zu sterben: Sabine Bode hat mit ihren Anti-Ratgebern und Sprüche-Kalendern nicht nur ein Dauer-Abo in den Spiegel-Bestsellerlisten, sondern bringt ihre Einsichten auch krachend komisch auf die Bühne. Angefangen bei ihrem Mega-Erfolg "Älterwerden ist voll sexy, man stöhnt mehr" über ihre Anti-Wellness-Satire "Lassen Sie mich durch, ich muss zum Yoga", das Eltern-Kult-Buch "Kinder sind ein Geschenk, aber ein Wellness-Gutschein hätt´s auch getan" bis hin zu ihrem Ent-Sorgungs-Werk "Sorgen sind wie Nudeln, man macht sich immer zu viele" - Sabine Bode findet in den kleinsten Dingen große Komik und präsentiert diese auf staubtrockene und extrem unterhaltsame Weise. Egal, ob ehrliche Erfahrungsberichte beim Arzt-Check-Up oder irrwitziges Age-Bashing in der Werbung, die Bochumerin springt kopfüber in alles, was ihr komisch vorkommt und suhlt sich genüsslich in den Untiefen unserer Alltagsirritationen.
Führung durch das ehemalige US-Übungsgelände „Brönnhof" mit Erläuterungen und historischen, heimatgeschichtlichen Hintergrundinformationen von Gerd Geiß. Im Jahr 2014 zogen die US-Streitkräfte aus Schweinfurt ab. Militärische Gebäude wurden beseitigt und das Gelände für Wanderer und Fahrradfahrer geöffnet. Das 13 Quadratkilometer große Areal zählt heute zum Nationalen Naturerbe. Mehr als 1500 Tier- und Pflanzenarten konnten am Gelände bereits nachgewiesen werden. Die ca. 6 km lange Führung wird in Rannungen starten und zu Fuß zum Brönnhof gehen. Dauer c.a. 4 Stunden.
Tibet ist seit der Annexion 1950 eine autonome Region Chinas und für Individualtouristen nur schwer zugänglich. Deshalb schlossen sich Rudi Kleinhenz und seine Partnerin Gabi Goll in Begleitung dreier weiterer Mitglieder der Dt. Zentrale für Globetrotter e. V. (dzg) einer organisierten Rundreise an. Diese begann in Chengdu mit der Besichtigung der Forschungs- und Zuchtanlage für Pandas, was schon ein erster Höhepunkt der Reise war. Weiter ging es per Flugzeug nach Lhasa, der Hauptstadt Tibets. Die 3.650 m über NN machten dem einen oder anderen beträchtliche Schwierigkeiten. Mit der Besichtigung des Potala-Palastes ging ein Jugendtraum von Rudi Kleinhenz in Erfüllung. Über Xigaze und Tingri ging es per Reisebus bis zum höchsten Berg der Erde, dem 8.848 m hohen Mt. Everest. Mit der Lhasa-Bahn, der höchstgelegenen Bahnstrecke der Welt (Scheitelpunkt 5.072 m) ging es nach Xining. Den Abschluss machte ein 2 Tagesaufenthalt in Peking, u. a. mit dem Besuch der Chinesischen Mauer, sowie dem Platz des himmlischen Friedens. 24 Jahre zuvor, vor der Flutung des Jangtse-Staudamms, war Rudi schon einmal in China und hatte danach gesagt: „Der Riese ist am Erwachen.“ Kein Motorenlärm, trotz völlig überfüllter Straßen, Überwachungskameras an allen Ecken und Enden. Man kommt sich in eine ferne Zukunft katapultiert vor: „Der Riese ist erwacht!“ Einige der Mitreisenden verstanden die Welt nicht mehr, als sie die mit ihrem IPhone aufgenommenen Bildern als teilweise geschwärzt bzw. komplett gelöscht am Abend nicht mehr vorfanden. Nur die Bildersammlung von Rudi Kleinhenz war vollständig, lebt er doch bis zum heutigen Tag ohne „Handy“, zum Ärger seiner Mitmenschen. Aber manchmal hat es doch noch Vorteile.
Unter dem Titel „Drei Säulen für ein selbstbestimmtes, aktives und sicheres Leben im eigenen Zuhause“ werden die Themen Sturzprävention, Wohnraumanpassung und der Hausnotruf praxisnah vorgestellt. Der Vortrag richtet sich an ältere Menschen, ihre Angehörigen und alle, die sich mit den Herausforderungen und Möglichkeiten eines sicheren Lebens im Alter beschäftigen. Schwerpunkte des Vortrags: • Übungen zur Sturzprävention, die Beweglichkeit und Selbstvertrauen stärken. • Wie leichte Anpassungen im Wohnraum Stolperfallen beseitigen können. • Der Hausnotruf und Kombinotruf als technisches Sicherheitsnetz, um jederzeit schnelle Hilfe zu gewährleisten.
Noch heute erwecken die Monumentalbauten des Alten Ägypten – Königsgräber und Göttertempel – Faszination und Bewunderung. Meisterhaft war aber nicht nur ihre Ausführung, sondern auch ihre Planung und Umsetzung durch höchst talentierte Architekten und Baumeister. Wichtige Elemente solcher sakralen Anlagen waren zudem Statuen von Gottheiten, Königen und Königinnen, in denen die Dargestellten als Kultempfänger einwohnen konnten. Unter diesen finden sich ebenfalls zahlreiche Exemplare großer Kunstfertigkeit und Vollendung. Im Rahmen der Vorlesungsreihe werden bedeutende Bau- und Kunstdenkmäler aus allen geschichtlichen Epochen vorgestellt. Neben ästhetischen, künstlerischen und kulturgeschichtlichen Aspekten werden wir uns auch mit praktischen Fragen zu Ressourcenbeschaffung und Produktionstechniken sowie der Ausbildung und dem Selbstverständnis von Künstlern und Handwerkern im Alten Ägypten befassen. Die Referentin: Eva Roswitha Lange, geb. 1974, studierte Ägyptologie und Klassische Archäologie an der Humboldt-Universität zu Berlin und an der Universität Leipzig. Ihre Dissertation reichte sie ein zum Thema „Ritualepisoden: Das Sedfest – Tor Osorkons II. in Bubastis“. Seit 2007 leitet sie das TELL BASTA-PROJECT als Head of Mission (Deutsch-Ägyptische Grabungsmission im ägyptischen Ostdelta), als Kooperation zwischen den Universitäten Göttingen, Würzburg und dem Supreme Council of Antiquities, Kairo. Von 2005 bis 2010 war sie wissenschaftliche Angestellte am Historischen Institut der Universität Potsdam und ist seit Mai 2012 Akademische Rätin am Lehhrstuhl für Ägyptologie der Universität Würzburg. Röntgenpreisterägerin der Universität Würzburg 2015. Literatur zur Vorbereitung bzw. Weiterbeschäftigung: Arnold, Dieter 2000. Lexikon der ägyptischen Baukunst. Düsseldorf: Albatros. Arnold, Dorothea. Die ägyptische Kunst. Vol. 2550. CH Beck, 2012. Drenkhahn, Rosemarie 1976. Die Handwerker und ihre Tätigkeiten im alten Ägypten. Ägyptologische Abhandlungen 31. Wiesbaden: Harrassowitz.
Die Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm sind die wohl meistgelesene deutschsprachige Literatur. Auch finden sich auf Wikipedia 165 Filme dazu. Wir wollen in Werk und Leben der Brüder Grimm einführen und danach auf interessante Aspekte wie die Entstehungsgeschichte, die Verbreitung, die Motive, die Märchenhelden, Antagonisten und weitere Akteure der bekannten und weniger bekannten Märchen eingehen und diskutieren. Dazu nutzen wir auch informatische Methoden einschließlich Künstlicher Intelligenz. Biographie: Prof. Dr. Frank Puppe hat in Bonn Informatik studiert, in Kaiserlautern promoviert und in Karlsruhe habilitiert. Seit 1992 ist er Inhaber des Lehrstuhls für Künstliche Intelligenz und Wissenssysteme an der Universität Würzburg; seit 2025 Senior-Professor. Er ist Autor von über 400 Publikationen und leitet zahlreiche Forschungsprojekte im Bereich der Künstliche Intelligenz. Heinrich Puppe: von 1979 bis 1987 Studium der Germanistik, Philosophie und Erziehungswissenschaften an den Universitäten Trier, Bonn und Marburg/Lahn. 1990 Promotion über den österreichischen Schriftsteller Robert Musil. Seitdem permanente Beschäftigung mit germanistischen Themen. Beruflich 1989-2011 bei der Siemens AG, Aufgabenschwerpunkt: Organisation digitaler Abläufe. Seit 2011 bei Dataport, ein Zusammenschluss der IT-Stellen vier norddeutscher Bundesländer. Aufgabenschwerpunkt: Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung.
TERMINVERSCHIEBUNG Der Vortrag kann am 18.09.2025 findet nicht statt. Die Veranstaltung wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt! Die Namen Albert Einstein, Sigmund Freud oder Levi Strauß sind jedem ein Begriff. Aber hätten Sie es gewusst? Dahinter stehen beispiellose Karrieren jüdischer Erfinder und Entdecker. Auch bis heute bekannte Marken wie Tempo oder Nivea wurden von jüdischen Unternehmern auf den Markt gebracht. Doch bis heute werden diese Tatsachen oftmals verschwiegen. Das Thema "Arisierung“, und damit ist nicht nur die Aneignung materieller Güter, sondern auch jene von Patenten und eingetragenen Warenzeichen gemeint, ist lange verdrängt und die eigentlichen Erfinder und Entdecker sind vergessen oder unterschlagen worden. In einem Bildvortrag befasst sich die Referentin Evamaria Bräuer aus Gerolzhofen mit diesen Vorgängen. Durch ihre Recherchen erfahren wir, dass viele von uns heute immer noch geschätzte Alltagsgegenstände Erfindungen jüdischer Geschäftsleute sind. Die Referentin Evamaria Bräuer seit 1993 als Gästeführerin in Gerolzhofen, seit 2000 ist sie zudem als Kunstvermittlerin im Georg-Schäfer-Museum in Schweinfurt tätig. Darüber hinaus gilt sie als Expertin für jüdische Alltagsgeschichte und Friedhöfe im Landkreis Schweinfurt. Sie engagiert sich vor allem bei der Aufarbeitung der Geschichte der jüdischen Gemeinde Gerolzhofen. Dies ist eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt Hammelburg.